
Steuerberatung für Handwerksbetriebe
Lohn, Material und Anlagevermögen im Griff: Wir führen Lohn- und Finanzbuchhaltung, erstellen Jahresabschluss und Steuererklärungen und behalten dabei Baustellen, Fahrzeuge und Maschinen im Blick.
Ein Handwerksmandat rechnet anders
Bei einem Handwerksbetrieb steckt die Arbeit nicht in wenigen großen Rechnungen, sondern in vielen kleinen Bewegungen: Stunden auf mehreren Baustellen, Material, das heute bestellt und morgen verbaut wird, Fahrzeuge und Maschinen, die über Jahre abgeschrieben werden. Wir sortieren diese Bewegungen so, dass Lohnabrechnung, Buchhaltung und Jahresabschluss ineinandergreifen – und Sie am Monatsende sehen, welcher Auftrag tatsächlich getragen hat.
Was wir für Ihren Betrieb übernehmen
Vier Bereiche greifen bei uns ineinander – vom Lohn der Gesellen bis zum fertigen Jahresabschluss. Sie entscheiden, ob wir alles übernehmen oder nur einzelne Teile.
Lohnbuchhaltung
Monatliche Abrechnung für Gesellen, Azubis und Aushilfen – mit Zuschlägen, Auslöse, Sachbezügen und den Meldungen an Sozialversicherung und Finanzamt. Baulohnthemen wie SOKA-Bau-Meldungen und Winterbauumlage behandeln wir gleich mit.
Finanzbuchhaltung
Laufende Buchhaltung mit Blick auf Materialeinkauf und Wareneinsatz: Eingangsrechnungen der Lieferanten, Anzahlungen, Teilrechnungen und offene Posten. Sie erhalten eine Auswertung, die zeigt, wie viel vom Umsatz nach Material und Lohn übrig bleibt.
Jahresabschluss
Bilanz oder Einnahmenüberschussrechnung, je nach Rechtsform und Größe. Wir führen das Anlagenverzeichnis fort, buchen Abschreibungen auf Transporter, Maschinen und Werkzeuge und bewerten angearbeitete Aufträge zum Stichtag.
Steuererklärungen
Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Körperschaft- oder Einkommensteuer sowie die private Erklärung des Inhabers. Wir übermitteln die Erklärungen elektronisch und prüfen jeden Bescheid, bevor Sie zahlen.
Themen, die im Handwerk regelmäßig auftauchen
Die meisten Rückfragen aus Handwerksmandaten drehen sich um dieselben Punkte – am Bau um Steuerabzug und Umkehr der Steuerschuld, im Betrieb um Fahrzeuge, Stunden und Investitionen.
Rund um Bauleistungen
- Bauabzugsteuer: Wir prüfen, ob eine Freistellungsbescheinigung vorliegt, behalten deren Laufzeit im Auge und rechnen einbehaltene Beträge korrekt an.
- Reverse Charge bei Bauleistungen: Wir klären je Auftrag, wer die Umsatzsteuer schuldet, und formulieren die Rechnungshinweise so, dass die Buchung später hält.
- Teil- und Schlussrechnungen: Anzahlungen, Abschläge und Sicherheitseinbehalte werden periodengerecht erfasst, damit Umsatz und Steuer im richtigen Monat landen.
- Baulohn: SOKA-Bau-Meldungen, Auslöse und Fahrtkosten fließen in dieselbe Abrechnung ein wie Grundlohn und Zuschläge.
Zusammenarbeit
So läuft ein Jahr mit uns ab
Im Handwerk hängt die Buchhaltung am Baustellenverlauf: Material wird vorgestreckt, Abschlagsrechnungen laufen, Löhne sind am Monatsende fällig.
Damit daraus keine Hängepartie wird, arbeiten wir in einem festen Takt aus Monatsarbeit und Jahresarbeit. Sie wissen jeweils, welche Unterlagen bis wann bei uns sein sollten, und wir melden uns, wenn etwas fehlt.

Im Erstgespräch sehen wir uns Gewerk, Betriebsgröße, Mitarbeiterzahl und die bisherige Buchhaltung an. Danach richten wir Kontenrahmen, Kostenstellen für größere Bauvorhaben und die Lohnarten ein, übernehmen Vorjahreswerte und Anlagenverzeichnis und klären die Vollmacht für die Finanzverwaltung. Bei einem Wechsel sprechen wir die Datenübergabe direkt mit der bisherigen Kanzlei ab.

Sie reichen Belege digital oder im Ordner ein, dazu Stundenzettel, Urlaubs- und Krankmeldungen. Wir buchen Eingangs- und Ausgangsrechnungen, erstellen die Umsatzsteuer-Voranmeldung und rechnen die Löhne ab, inklusive Beitragsnachweisen, Lohnsteuer-Anmeldung und Bescheinigungen für Ihre Leute.

Angefangene Aufträge, erhaltene Anzahlungen und Nachträge grenzen wir sauber ab, damit das Ergebnis nicht durch Zufälle der Rechnungsstellung schwankt. Neue Maschinen, Fahrzeuge und Werkzeuge nehmen wir ins Anlagenverzeichnis auf und prüfen, ob Sofortabzug als geringwertiges Wirtschaftsgut, Abschreibung über die Nutzungsdauer oder Leasing die passende Behandlung ist.

Nach Jahresende stimmen wir Kassen, Bank, Debitoren und Kreditoren ab, bewerten die unfertigen Leistungen und besprechen den Entwurf mit Ihnen, bevor etwas das Haus verlässt. Anschließend reichen wir Abschluss und Steuererklärungen ein und prüfen die Bescheide des Finanzamts auf Abweichungen.
Typische Fälle
Häufige Fragestellungen aus der Werkstatt
Vier Themen kommen bei Handwerksbetrieben besonders oft auf den Tisch. Wir beschreiben kurz, worum es geht und wie wir dabei vorgehen – die konkrete Beurteilung hängt immer von Ihrem Betrieb und den Unterlagen ab.
Bereit für eine Steuerkanzlei, die Ihr Handwerk versteht?
Wir melden uns zeitnah und klären, wie wir Ihren Betrieb unterstützen können.
