
Vom ersten Anruf bis zum Jahresgespräch
Ein Mandat beginnt bei uns mit einem Gespräch, nicht mit einem Vertrag. Auf dieser Seite steht, was in welcher Reihenfolge passiert, welche Unterlagen wir wann von Ihnen brauchen und was die Kanzlei ab dem ersten Monat übernimmt.
Der Weg ins Mandat
Zwischen Ihrer ersten Nachricht und der ersten Buchung liegen sechs Schritte – jeder davon mit einem klaren Ergebnis, das Sie schriftlich in der Hand halten.

1. Anfrage
Sie schreiben uns über das Kontaktformular oder rufen unter +49 30 23125104 an. Wir fragen nach Rechtsform, Branche und danach, was Sie bisher selbst erledigen. Mehr als zehn Minuten dauert das nicht.

2. Erstgespräch
In der Georgstraße 22 oder per Video sprechen wir über Zahlen, Termine und Ihre Erwartungen. Sie erfahren, welche Leistungen sinnvoll sind und welche Sie sich sparen können.

3. Auftrag
Sie erhalten eine schriftliche Aufstellung der vereinbarten Leistungen, der Abrechnungsgrundlage und der Zuständigkeiten. Erst mit Ihrer Unterschrift beginnt das Mandat.

4. Unterlagen
Wir richten Ihren Zugang ein, holen mit Ihrer Vollmacht die Daten beim Finanzamt ab und übernehmen den bisherigen Buchungsstand. Was wir brauchen, steht auf einer Checkliste.

5. Laufende Arbeit
Buchhaltung, Voranmeldungen und Löhne laufen im Monatsrhythmus. Sie bekommen Ihre Auswertungen und melden sich, wenn etwas Ungewöhnliches ansteht – etwa eine Investition oder ein neuer Mitarbeiter.

6. Jahresgespräch
Nach dem Jahresabschluss gehen wir das Ergebnis gemeinsam durch: Was ist gelaufen, wo stehen die Vorauszahlungen, was ändert sich im neuen Jahr.
Wer was übernimmt
Die Aufgabenteilung legen wir im Erstgespräch fest und halten sie schriftlich fest – damit keine Frist zwischen Schreibtisch und Kanzlei liegen bleibt.
Ihre Seite
- Ausgangsrechnungen und Eingangsbelege bis zum 10. des Folgemonats
- Kontoauszüge aller betrieblichen Konten, lückenlos nummeriert
- Meldung von Personaländerungen vor dem Abrechnungslauf
- Kassenbuch oder Kassenbericht, sofern Sie bar vereinnahmen
- Post vom Finanzamt, sobald sie bei Ihnen eingeht
Unsere Seite
- Buchung der laufenden Geschäftsvorfälle und Kontenabstimmung
- Umsatzsteuer-Voranmeldung und Übermittlung an das Finanzamt
- Lohnabrechnung samt Meldungen an Krankenkassen und Berufsgenossenschaft
- Jahresabschluss und die betrieblichen Steuererklärungen
- Prüfung der Bescheide und Fristenkontrolle für Ihr Mandat
Belegeübergabe
Zwei Wege, ein Buchungsstand
Ob Sie Ihre Belege scannen oder im Ordner vorbeibringen, entscheiden Sie – gebucht wird in beiden Fällen nach demselben Monatsplan.
Digital vorbereiten, monatlich abschließen
Sie fotografieren oder scannen Ihre Belege und laden sie in Ihren Mandantenzugang. Wir ordnen sie den Kontoumsätzen zu, klären offene Punkte gesammelt in einer Rückfrageliste und schließen den Monat ab. Die Originale bleiben bei Ihnen im Betrieb.
- Papierbelege nehmen wir ebenso an – sortiert nach Monat genügt
- Rückfragen kommen gesammelt, nicht einzeln über den Tag verteilt
- Nach Buchungsschluss erhalten Sie BWA und Summen- und Saldenliste
- Ihre Auswertungen liegen im Zugang und bleiben dort abrufbar

Jahreslauf
Ein Mandatsjahr in festen Takten
Die meisten Termine wiederholen sich – monatlich die Anmeldungen und Löhne, im Frühjahr der Abschluss, im Herbst der Blick auf die Vorauszahlungen.
Im Monatsrhythmus
Bis zum 10. des Folgemonats liefern Sie Belege und Kontoauszüge — per Belegupload, als PDF oder in Papierform. Wir buchen laufend und melden uns, bevor eine Frist eng wird.
- Finanzbuchhaltung: Belege erfassen, Konten abstimmen, offene Posten prüfen
- Umsatzsteuer-Voranmeldung an das Finanzamt, inklusive Dauerfristverlängerung
- Lohnbuchhaltung: Abrechnungen, Meldungen an Krankenkassen und Berufsgenossenschaft
- Auswertung (BWA) mit kurzer Einordnung der Zahlen
Im Jahresrhythmus
Nach dem Jahreswechsel schließen wir das Vorjahr ab. Sie erhalten eine Checkliste mit allem, was uns noch fehlt — etwa Inventurwerte, Darlehensstände oder Bescheinigungen.
- Abschlussbuchungen: Abschreibungen, Rückstellungen, Abgrenzungen
- Jahresabschluss oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung, mit Ihnen besprochen
- Steuererklärungen für Betrieb und Privatperson aus einer Hand
- Prüfung des Steuerbescheids und Einspruch innerhalb der Monatsfrist
Häufig gefragt
Fragen zum Ablauf
Das sind die Punkte, die im Erstgespräch am häufigsten aufkommen — vom Wechsel der Kanzlei bis zur Frage, wovon das Honorar abhängt.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben
Schildern Sie kurz, worum es geht – Steuerkanzlei Berg meldet sich mit einer Einschätzung.
